Vogelschutz

In Mecklenburg Vorpommern ist die Natur noch intakt. Das Land bietet zahlreichen Vogelarten ideale Nist- und Brutplätze. Dass Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung im Einklang stehen können, zeigt das Engagement der WEMAG im Bereich Vogelschutz. Seit vielen Jahren setzen sich die Mitarbeiter des Energieversorgers dafür ein, dass die Lebensräume der Vögel im Netzgebiet sicherer werden.

So werden in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden beispielsweise Nisthilfen für Fischadler errichtet, um den Tieren neue Brutplätze anzubieten, oder vorhandene Horste in freistehende, stabilere Nisthilfen umgesetzt. Im neuen Horst können die Adler gefahrloser nisten als auf einem Strommast und Störungen von herab fallenden Ästen aus den Horsten werden vermieden. Zudem ist es möglich, Wartungsarbeiten an den betreffenden Stahlgittermasten der Hoch- und Mittelspannungsleitungen ohne Beeinträchtigungen durchzuführen.

Auch bei den Weißstörchen unterstützen WEMAG-Mitarbeiter jährlich das Aufstellen neuer Nisthilfen in den Gemeinden des Netzbereichs. Außerdem begleiten sie mit einer Hubbühne die Storchenschutzbeauftragten in den verschiedenen Landkreisen bei ihren Kontrollfahrten zu den Nestern.

Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Horst-Betreuern führen die Mitarbeiter der WEMAG ebenfalls das Beringen der Jungvögel durch. So erhalten beispielsweise junge Fischadler an den rechten Fuß einen Ring der Vogelwarte Hiddensee, in den eine laufende Nummer und ein Buchstabe eingraviert sind. Am linken Fuß wird der Ring für ein Ornithologen-Spezialprogramm befestigt. Er enthält eine Zahlen-Buchstaben-Kombination, die so groß geschrieben ist, dass sie mit einem guten Spektiv auch vom Boden aus erkennbar ist. Die jährlichen Beringungsaktionen helfen zudem, einen aktuellen Überblick über die Anzahl der niedergelassenen Vögel zu erhalten.

Seit geraumer Zeit werden zusätzlich zu den Maßnahmen zur Entschärfung gefährlicher Freileitungsmasten auch die Flugzonen der Großvögel gesichert. An einigen Freileitungsseilen sind in Abständen von etwa zehn Metern weithin sichtbare orangene Vogelwarnkugeln angebracht. Zusätzlich erhalten nach oben gerichtete Isolatoren Vogelschutzhauben. Dadurch kann ein Vogel dort gefahrlos landen, ohne einen Stromschlag zu bekommen und eventuell einen Kurzschluss auszulösen. Die Vogelwarnkugeln haben sich unter anderem in der Elbtalaue, zwischen Neuhaus und Dömitz, bewährt.

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