Mehr Ökoenergie aus eigener Erzeugung

16.01.2012

WEMAG investiert bundesweit in regenerative Stromerzeugung aus Sonne, Wind und Biogas / sechs eigene Ökokraftwerke in 2011 / Kundengenossenschaft erfolgreich gestartet

Schwerin. Der kommunale Energieversorger WEMAG, der die Ökostrommarke wemio.de betreibt, hat im vergangenen Jahr sein Engagement im Bereich erneuerbarer Energien ausgebaut. Dazu errichtete die WEMAG eigene regenerative Kraftwerke, gründete eine Kundengenossenschaft und beteiligte sich an verschiedenen Projektgesellschaften.

Im Jahr 2011 errichtete das Unternehmen sechs eigene Ökokraftwerke. Fünf Photovoltaikanlagen entstanden auf eigenen Gebäuden und auf einer Konversionsfläche. In Rodenwalde errichtete das kommunale Unternehmen zusammen mit einem ortsansässigen Landwirtschaftsbetrieb eine Biogasanlage. Seit 2009 brachte die WEMAG insgesamt 12 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3.058 kWp und eine Biogasanlage mit 400 kWel ans Stromnetz.

Seit dem Februar 2011 bietet die WEMAG allen Bürgern die Möglichkeit, sich an Investitionen in Ökokraftwerke direkt zu beteiligen. Dazu rief der kommunale Energieversorger zusammen mit fünf Volks- und Raiffeisenbanken die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG ins Leben. In wenigen Monaten gewann die Genossenschaft 780 Mitglieder, die über 3 Mio. Euro Genossenschaftskapital zeichneten. Damit konnte die Energiegemeinschaft bis Ende 2011 elf Ökokraftwerke errichten. Im Dezember nahm die Genossenschaft zusammen mit der WEMAG zwei gemeinsame Photovoltaikanlagen in Betrieb.

Über die „Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG“ beteiligt sich die WEMAG an der Errichtung von drei Windparks in Brandenburg und Rheinland-Pfalz. Zum Jahreswechsel konnten 17 Windkraftanlagen der Projekte in Bibersdorf, Neuerkirch und Unzenberg in Betrieb genommen werden. Nach der Fertigstellung werden 27 Windräder mit einer Leistung von 56.000 kW Ökostrom erzeugen. An der Gesellschaft beteiligen sich mehr als 30 kommunale Energieversorger mit dem Ziel, bis 2020 eine Milliarde Euro in die Energiewende zu investieren.

Für das Jahr 2012 plant die WEMAG die Fortsetzung ihrer Investitionen und die Errichtung weiter Ökokraftwerke. Nach Abschluss der aktuellen Baumaßnahmen werden in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein weitere regenerative Anlagen geplant.

Titel: Die NEG-Vorstände Cornelia Meissner und Rolf Bemmann prüfen die Betriebsbereitschaft der Photovoltaikanlage auf der Deponie Paarsch mit dem so genannten „Glühlampentest“.
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Titel: In Neuerkirch (Rheinland-Pfalz) errichtet die Thüga Erneuerbare Energien acht Enercon E-82 E2 Windkraftanlagen
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Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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