Verkehrsprojekt zur Elektromobilität gestartet

13.06.2012

mobil mit dem Rad statt Auto / 300 Pedelecs für Testbetrieb in MV geplant

Testfahrt: WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart, Landrat Heiko Kärger, Amtsleiter Axel Müller (v.r.) bei der feierlichen Übergabe der Pedelecs in Waren Müritz. Foto: Broichmann/WEMAG

Knapp 50 Elektroräder sorgen ab sofort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für bequeme Fortbewegung. Die sogenannten Pedelecs sind Teil eines Forschungsprojekts und haben einen besonderen Zweck: Die Straßen von Autos zu entlasten und neue Mobilitätskonzepte fürs Land zu entwickeln. Am Dienstag erfolgte die Übergabe der ersten Räder an Verwaltungs-Mitarbeiter in Neustrelitz und Waren Müritz – der Startschuss für die Feldforschung des Projekts “inmod“. Das Forschungsvorhaben wird vom Kompetenzzentrum der Hochschule Wismar ausgerichtet, die WEMAG beteiligt sich als Technikpartner daran.

Über 300 Pedelecs sollen in vier Modellregionen Mecklenburg-Vorpommerns eingesetzt werden. Prof. Udo Onnen-Weber, Projektleiter von inmod: "Wir wollen mit diesem Projekt die Umwelt entlasten, indem wir die Beschäftigten in den Verwaltungen auf dem Weg zur Arbeitsstelle vom Auto wegkriegen und sie zu Radfahrern machen." Um das zu dokumentieren, müssen die Teilnehmer daher Fahrberichte schreiben. Vom Autoverzicht könnte die Umwelt profitieren, vor allem wenn die Radfahrer auf Ökostrom setzen. Grund genug für den Ökoenergieversorger WEMAG, sich bei dem Thema zu engagieren.

In dem dreijährigen Forschungszeitraum wollen die Forscher möglichst viele Daten von Bewohnern ländlicher Regionen, Pendlern und Touristen sammeln. Die so gewonnen Erkenntnisse sollen in moderne, energiesparende Verkehrskonzepte einfließen.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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