Kundengenossenschaft 2012 mit Gewinn

06.06.2013

Norddeutsche Energiegemeinschaft eG erzielt 2012 ersten Gewinn / 4 Million Euro Genossenschaftsanteile gezeichnet / 14 Anlagen in zwei Jahren errichtet

Genossenschaftsvorstand Cornelia Meissner und Rolf Bemmann mit Unternehmer Andreas Scher (Mitte), der mit seiner Einzahlung die 4 Mio. Guthaben-Grenze erreichte.

Ende Mai fand in Schwerin die Generalversammlung der Norddeutschen Energiegemeinschaft eG statt. Die im Jahr 2011 gegründete Energiegenossenschaft hat aktuell 863 Mitglieder, die gemeinsam in regionale Ökokraftwerke investieren. Der Erfolg: In ihrem ersten vollständigen Geschäftsjahr, dem Jahr 2012, erwirtschaftete die Genossenschaft einen Überschuss von 100.700 Euro. Die Ausschüttungen, abzüglich der Verlustvorträge aus dem Jahr 2011, entsprechen einer Dividende von 2,5 Prozent inkl. Garantieverzinsung. Für 2013 sind deutlich über 3 Prozent geplant. „Ich freue mich, dass wir innerhalb von weniger als zwei Jahren in den schwarzen Zahlen sind“, erklärte Genossenschafts-Vorstand Cornelia Meissner. Sie verantwortet im Hauptberuf bei der WEMAG das Controlling.

Aktuell produzieren 14 Solar-Anlagen mit einer maximalen Leistung von 7,1 MWp Ökostrom für die Energiegenossenschaft. Mit der für 2013 geplanten Strommenge lassen sich jährlich mindestens 3.000 Tonnen CO2 gegenüber konventioneller Erzeugung einsparen, rechnete Genossenschafts-Vorstand Rolf Bemmann vor.

Die von der WEMAG und fünf regionalen Volksbanken gegründete Genossenschaft hat innerhalb von zwei Jahren 4 Mio. Euro Geschäftsguthaben bei den Mitgliedern eingeworben. Ergänzt um entsprechende Darlehensmittel konnten 12 Mio. Euro in regenerative Stromerzeugung investiert werden. Die zumeist norddeutschen Mitglieder haben im Schnitt 4.600 Euro investiert. Zu ihnen zählt auch der Schweriner Unternehmer Andreas Scher, der am Abend der Generalversammlung mit der Übernahme von weiteren neun Genossenschaftsanteilen die Summe von genau 4 Mio. Euro Geschäftsguthaben vollmachte.

Bei der Generalversammlung, bei der mehr als 70 Mitglieder anwesend waren, wurde der zukünftige Investitionskurs der Norddeutschen Energiegemeinschaft vorgestellt. Künftig will die Energiegenossenschaft ihren Fokus mehr auf Windanlagen verlegen. Die Absenkungen der Einspeisevergütungen und ein leichtes Steigen der Preise für Photovoltaik-Module lassen viele Projekte unwirtschaftlich werden. Unterstützt von der WEMAG AG ist die Genossenschaft auf der Suche nach einer Beteiligung an einer oder zwei Windkraftanlagen.

 

Über die Norddeutsche Energiegemeinschaft:

Die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG ist eine Genossenschaft, die Bürger an dem Bau von Ökokraftwerken beteiligt. Neben dem Energieversorger WEMAG beteiligten sich die Volks- und Raiffeisenbank eG, Güstrow, Raiffeisenbank eG, Hagenow, Volks- und Raiffeisenbank eG, Mölln, VR-Bank eG, Schwerin, sowie Volks- und Raiffeisenbank eG, Wismar an der Gründung. Die Mitglieder können sich mit Geschäftsanteilen an der Norddeutschen Energiegemeinschaft eG beteiligen und so von der umweltfreundlichen Energiegewinnung in der Region profitieren. Die Genossenschaft investiert in erneuerbare Energien wie Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Die WEMAG übernimmt für die ortsnahen Anlagen die kaufmännische und technische Betriebsführung, so dass der Genossenschaft ein kompetenter Partner zur Seite steht.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Sie ist verantwortlich für ca. 15.000 Kilometer Stromleitungen, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung. Privat- und Gewerbekunden beziehen Strom, Gas und Netzdienstleistungen des Energieunternehmens. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG AG. So liefert das Unternehmen unter der Marke wemio Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte sowie an Sondervertragskunden aus allen Gewerbebranchen und der Landwirtschaft. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG AG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes.

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