Sechs Teams vertreten MV bei „Jugend forscht“

21.03.2013

Sieger fahren im Mai nach Leverkusen / starke Beteiligung von Mädchen / viele Umwelt- und Klimathemen

In der Rostocker Stadthalle präsentierten 95 Nachwuchsforscher in den vergangenen zwei Tagen die Ergebnisse ihrer Forschungen. „Deine Idee läßt dich nicht mehr los?“ lautete das Motto des 23. Landeswettbewerbs jugend forscht – schüler experimentieren, der am 19. und 20. März zum zweiten Mal in der Hansestadt ausgetragen wurde.

Die Nachwuchsforscher im Alter von zehn bis 19 Jahren zeigten 45 Projekte – davon 31 jugend forscht-Arbeiten und 14 in der Altersklasse Schüler experimentieren. Landeswettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff freute sich über die leicht gestiegene Teilnehmerzahl. „Wir freuen uns besonders über die hohe Anzahl der teilnehmenden Mädchen,“ erklärte er bei der feierlichen Preisverleihung. 40 Mädchen und 55 Jungs nahmen am Wettbewerb teil. „Traut‘ euch aber auch mal, an Mathematik- oder Informatikthemen heran, und nicht nur an Biologie,“ fügte er schmunzelnd hinzu.

Die Ehrung der Gewinner übernahm der Wettbewerbsleiter mit den Sponsoren. Der Vorstand der Rostocker Stadtwerke, Oliver Brünnich und WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Pätzold lobten die Vielfalt der Projekte und forderten die Jugendlichen auf, ihre Mitschüler zur Teilnahme zu ermuntern.

Eine Vielzahl der Projekte beschäftigte sich mit Umwelt- und Klimathemen. Die Auswirkungen der Energiewende untersuchten Liam Kreutschmann und Carlo Michael Maßmann. Mit ihrem Projekt wollten die Schüler der Werkstattschule herausfinden, durch welche Luftblasengröße Schallimmissionen beim Rammen von Offshore-Windkraftanlagen minimiert werden können. Sie untersuchten dazu verschiedene Blasenschleiersysteme, mit denen gefährdete Meerestiere geschützt werden können.

Etwa anderthalb Jahre haben sich Lena Weber, Julia Kristina Haugg und Victor Sudmann mit verschiedensten Experimenten die Wirkungen von Tatoofarben auf den menschlichen Körper untersucht. Unterstützung bekamen die Schüler des Christophorusschule Rostock von einem Labor in der Hansestadt. Sie führten unter anderem Tests zur Sterilität, Toxizität und Auswirkungen auf Allergien durch.

Die sechs Teams werden Mecklenburg-Vorpommern beim Finale des Bundeswettbewerbs „jugend forscht“ vertreten. Die 48. Auflage des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ steht unter dem Motto „Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?“ und findet vom 30. Mai bis 02. Juni 2013 in der Leverkusener Bay-Arena statt. Die Veranstalter zeigten sich über das große öffentliche Interesse und den Besucherrekord erfreut.

Der Wettbewerb wurde wieder gemeinsam von den Patenunternehmen WEMAG AG und Stadtwerke Rostock AG ausgetragen. Die WEMAG hatte Jugend forscht in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 20 Jahre lang in Schwerin veranstaltet. Stadtwerke-Chef Oliver Brünnich und WEMAG-Vorstand Thomas Pätzold zeigten sich von der jugend forscht-Organisation beeindruckt und bekräftigten den Wettbewerb im kommenden Jahr wieder gemeinsam durchzuführen.

Jufo Gewinner MV 2013

So sehen Sieger aus: Die sechs-Gewinnerteams nehmen am Bundeswettbewerb "Jugend forscht" teil

Einrad mit Elektromotor

Elisabeth Freya Sophia Bergfelder und Richard Kosub gewannen mit ihrem elektrischen Einrad

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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