Sauberkeit des Trinkwassers wurde geprüft

30.10.2014

Bei der turnusmäßigen Untersuchung der Trinkwasserqualität durch das Gesundheitsamt und im Rahmen der betrieblichen Eigenüberwachung wurden in einem von drei Brunnen auf dem Gelände des Wasserwerkes in der Stadt Brüel Grenzwertüberschreitungen gemessen.

Bei der turnusmäßigen Untersuchung der Trinkwasserqualität durch das Gesundheitsamt und im Rahmen der betrieblichen Eigenüberwachung wurden in einem von drei Brunnen auf dem Gelände des Wasserwerkes in der Stadt Brüel Grenzwertüberschreitungen gemessen. Der betroffene Brunnen wurde sofort außer Betrieb genommen. Die Ursache für das im Trinkwasser gefundene Bentazon ist noch nicht geklärt. Bentazon ist eine chemische Verbindung, die in Pflanzenschutzmitteln zu finden ist und zur Bekämpfung von Unkräutern in der Landwirtschaft verwendet wird. Von der mea, dem Betreiber des Wasserwerkes, wurde das Unternehmen Aqua Service Schwerin beauftragt, mit Hochdruck nach der Verursachungsquelle zu suchen. „Dazu finden Begehungen im Ort statt und an allen Entnahmestellen des betroffenen Brunnens werden bis auf weiteres wöchentlich Proben entnommen, die anschließend von Experten analysiert werden“, berichtet Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der mea Energieagentur GmbH. Aktuell erfolgt die Trinkwasserversorgung über zwei weitere Brunnen, die nach wie vor unbelastetes Trinkwasser liefern und dessen Fördermenge ausreicht, um die Stadt zu versorgen. „Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brüel sowie die Anrainergemeinden können also weiter das Wasser wie gewohnt ohne Vorsichtsmaßnahmen trinken und uneingeschränkt verwenden“, so Hinrichs weiter. Es ist gesundheitlich unbedenklich und entspricht den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Das weitere Vorgehen der nächsten Tage hängt von den Labor- und Kontrollergebnissen der laufenden Überwachung des Brüeler Grundwassers ab. Für den Betrieb der Wasserversorgung der Stadt Brüel sowie der Umlandgemeinden Keetz, Golchen und Weitendorf ist die mea Energieagentur Mecklenburg Vorpommern GmbH, eine hundertprozentige Tochter der kommunalen WEMAG, seit 15 Jahren verantwortlich. „Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für Menschen. Wir werden alles Notwendige tun, um auch weiterhin für die sichere und kontinuierliche Versorgung zu sorgen“, macht der mea-Verantwortliche deutlich. Über die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH Die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist eine 100prozentige Tochter der Schweriner WEMAG. Neben der Wahrnehmung der Aufgaben der Wasserversorgung in Brüel bietet die mea Planungs- und Betriebsführungsleistungen im Bereich der Energieversorgung an und besitzt und betreibt Wärmeerzeugungs- und regenerative Stromerzeugungsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Beteiligt ist die mea an der Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH, der Brüeler Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH und der Bützower Wärme GmbH, der SEG Solarprojekt-Entwicklungsgesellschaft mbH und der Thüga Erneuerbare Energien GmbH Co. KG.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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