WEMAG legt Grundstein für weitere Arbeitsplätze im Land

03.11.2014

WEMAG errichtet neues Verwaltungsgebäude mit Netzleitstelle und schafft 11 neue Arbeitsplätze

Bau- und Wirtschaftsdezernent Bernd Nottebaum, WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Pätzold, Chef der Staatskanzlei Dr. Christian Frenzel, Architekt Lars Schneekloth und WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart (v.li) legen den Grundstein für ein neues Verwaltungsgebäude mit Netzleitstelle. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Schwerin, 03.11.2014: Heute hat die WEMAG im Beisein des Chefs der Staatskanzlei Dr. Christian Frenzel und des Schweriner Bau- und Wirtschaftsdezernenten Bernd Nottebaum den Grundstein für eine neue Netzleitstelle in einem eigenen Verwaltungsgebäude gelegt. Das macht es möglich, dass der Netzservice des kommunalen Energieversorgers den Betrieb des Stromnetzes in Westmecklenburg, der Prignitz und in Teilen Niedersachsens in der Zukunft wieder selbst steuern kann. Damit verbunden ist die Schaffung von 11 neuen Arbeitsplätzen am Hauptsitz der WEMAG in der Stadt Schwerin. „Die WEMAG ist seit langem mehr als nur Energieversorger. Wir nehmen die Energiewende aktiv in die Hand, machen uns für eine moderne Energieversorgung stark, besetzen neue Geschäftsfelder und holen für die Energiewende wichtiges Know-how nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Errichtung und Betriebsführung einer eigenen Leitstelle ist nun ein weiterer Baustein zum Gelingen der Energiewende und unserer ehrgeizigen Ziele“, erklärt Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der WEMAG AG. Netzleitstellen sind die „Schaltzentralen“ der Energiewende. Sie überwachen die Netzstabilität im Stromnetz und sorgen für die sichere und zuverlässige Versorgung. „Die steigende Einspeisung erneuerbarer Energien erfordert eine optimale Netzsteuerung. Mit der Errichtung einer eigenen neuen Netzleitstelle in Schwerin meistert die WEMAG auch weiterhin diese Herausforderung und schafft zudem hochqualifizierte Arbeitsplätze hier bei uns vor Ort. Das ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende und für die Versorgungssicherheit der Stromkunden“, so Dr. Christan Frenzel bei der feierlichen Grundsteinlegung. Bernd Nottebaum, Schwerins Bau- und Wirtschaftsdezernent, fasst zusammen: „Mit dem Projekt der WEMAG sehen wir hier ein Paradebeispiel, wie durch die Energiewende weitere Arbeitsplätze in Schwerin entstehen und für die Energiewende wichtige Kompetenzen in unser Bundesland geholt werden.“ Errichtet wird das neue Gebäude von den Schweriner Architekten Schneekloth & Partner. Nach einjähriger Bauzeit in der Pestalozzistraße sollen die etwa 40 Büroräume bezugsfertig sein und die Leitstelle im Probebetrieb arbeiten können. Bisher wird die Aufgabe der Steuerung des Stromnetzes von einem externen Dienstleister in Hamburg übernommen. Für den Bau des neuen Gebäudes und die Einrichtung der Netzleitstelle investiert die WEMAG insgesamt 5,1 Mio. Euro.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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