Keine weitere Erhöhung der Bentazon-Werte im Brüeler Trinkwasser

11.11.2014

Trinkwasserversorgung ist weiter sichergestellt

Schwerin/Brüel, 11.11.2014: Die Werte des in einem der Brunnen auf dem Gelände des Brüeler Wasserwerkes gefundenen Pflanzenschutzmittels Bentazon haben sich nicht weiter erhöht. Sie verharren auf dem Ende Oktober gemessenen Stand, die eine Überschreitung des für Bentazon zulässigen Grenzwertes anzeigte. „Da keine Verschlechterung eingetreten ist, wurde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden, den Beprobungszyklus nun von wöchentlich auf monatlich zu reduzieren“, teilt Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der mea Energieagentur GmbH, mit. Dies erfolgt unter der Maßgabe, dass sich die mea als Betreiber des Wasserwerkes weiter an die Auflage hält, dass Wasser des betroffenen Brunnen 8 nicht bzw. auch nicht verdünnt zu verwenden. „Das ist ganz selbstverständlich. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Ergänzend zu den Untersuchungen des Gesundheitsamtes prüft das von uns beauftragte Unternehmen Aqua Service Schwerin ebenfalls regelmäßig die Trinkwasserqualität“, so Hinrichs weiter. Das Wasser aus dem betroffenen Brunnen wird oberirdisch in einen Vorfluter abgeleitet. Durch die Methode des so genannten Spülbetriebs besteht die Möglichkeit, das mitgeführte Bentazon auf natürlichem Wege umweltschonend abzubauen. „Es besteht ausdrücklich nicht die Absicht einer Verdünnung durch die oberirdische Ab- oder Einleitung“, stellt Hinrichs klar. „Der betroffene Brunnen bleibt weiter außer Betrieb, und zwar solange bis das Trinkwasser wieder einwandfrei ist und ohne Sorge verwendet werden kann“, sagt Hinrichs zu. Mit einer Kapazität von insgesamt 672 Kubikmetern täglich können die beiden anderen Brunnen, die unbelastetes Wasser liefern, mehr als das 2,5fache des Tagesbedarfs von Brüel an Trinkwasser bereitstellen und so die Trinkwasserversorgung der Stadt Brüel und ihrer Anrainergemeinden nach wie vor sicherstellen. Über die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH Die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist eine 100prozentige Tochter der Schweriner WEMAG. Neben der Wahrnehmung der Aufgaben der Wasserversorgung in Brüel bietet die mea Planungs- und Betriebsführungsleistungen im Bereich der Energieversorgung an und besitzt und betreibt Wärmeerzeugungs- und regenerative Stromerzeugungsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Beteiligt ist die mea an der Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH, der Brüeler Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH und der Bützower Wärme GmbH, der SEG Solarprojekt-Entwicklungsgesellschaft mbH und der Thüga Erneuerbare Energien GmbH Co. KG.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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