Einsatz ohne Feuer

25.11.2014

Taktische Einweisung der Berufsfeuerwehr im Umspannwerk Schwerin-Görries

Andreas Casper (2.v.l.) erläutert einer Wachabteilung der Schweriner Berufsfeuerwehr die Besonderheiten beim Einsatz im Umspannwerk. Foto: WEMAG/Rudolph-Kramer

Die Feuerwehr erreichen täglich Nachrichten zu Bränden und Unfällen. Meist betrifft es andere, aber ganz schnell können sie auch selbst Gefahren ausgesetzt sein. Wie man sich in Notsituationen auf dem Gelände elektrischer Anlagen richtig verhält, dass erfuhr eine Wachabteilung der Schweriner Berufsfeuerwehr am Montag von Andreas Casper, Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers WEMAG Netz GmbH. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr waren zu einem operativ-taktischen Studium auf dem Gelände des Umspannwerkes in Schwerin-Görries. „Wir laden regelmäßig unsere Partner der Katastrophenabwehr zu solchen Ortsterminen ein“, sagte Andreas Casper von der WEMAG Netz GmbH. Dazu gehören neben der Feuerwehr auch die Katastrophenschutzbehörden der Landkreise, die Polizei, das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr. Andreas Casper erläuterte während der Unterweisung zunächst den prinzipiellen Aufbau des Umspannwerkes, die wesentlichen Betriebsmittel, die Zuständigkeiten in der Anlage und die Anfahrtswege. Außerdem ging er auf Besonderheiten ein, die bei einem Einsatz in elektrischen Anlagen zu beachten sind und gab wichtige Hinweise zum Selbstschutz der Feuerwehrleute. „Feuerwehrleute sollten elektrische Anlagen nie ohne ausgebildetes Betriebspersonal betreten, um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Das heißt konkret, dass die Tore zu den Anlagen nur durch den Anlagenverantwortlichen der WEMAG für die Feuerwehrleute geöffnet werden. Unkontrolliertes Betreten kann hier schnell mit dem Leben bezahlt werden.“ Im weiteren Verlauf des Ortstermins beantwortete der Mitarbeiter der WEMAG Netz GmbH Fragen nach den Auswirkungen der Einspeisung erneuerbarer Energien auf die Stromnetze. Darüber hinaus verwies er als Koordinator des Krisenstabs der WEMAG Netz GmbH auf die Gefahren für Kritische Infrastrukturen.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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