Trinkwasserversorgung in Brüel weiter sichergestellt

10.12.2014

mea schafft Transparenz und veröffentlicht Prüfberichte des Gesundheitsamtes und der Aqua Service Schwerin mbH

mea stellt Trinkwasserversorgung für die Stadt Brüel und ihre Anrainergemeinden sicher

Seit Oktober 2014 werden zu Beginn eines jeden Monats durch die Firma Aqua Service Schwerin (AQS) die Werte des mit Bentazon belasteten Trinkwasser-Brunnens Nr. 8 am Wasserwerk Brüel geprüft. Die Ergebnisse der letzten Untersuchung vom 10. November zeigen einen Messwert von 0,36 Mikrogramm je Liter. Damit ist das Grundwasser aus diesem Brunnen weiter über dem für Bentazon zulässigen Wert von 0,1 Mikrogramm je Liter belastet. Aus den anderen beiden auf dem Gelände des Brüeler Wasserwerkes befindlichen Brunnen kann bislang weiter Trinkwasser gemäß den Anforderungen der Trinkwasserverordnung gewonnen werden. Die darin festgestellten Bentazonwerte liegen unterhalb des Zulässigen. Der Geschäftsführer der mea Energieagentur GmbH, Torsten Hinrichs, schildert, dass eine Gesamtbelastung mit Pflanzenschutzmitteln „PSM“ im Reinwasser von 0,5 Mikrogramm je Liter gemäß Trinkwasserverordnung (TVO) zulässig ist. Bei der turnusmäßigen Prüfung durch das Gesundheitsamt im Herbst 2014 wurde eine Bentazonbelastung von 0,11 Mikrogramm im Brüeler Reinwasser festgestellt, die PSM-Belastung lag aber insgesamt deutlich unterhalb der zulässigen Grenze“, so Hinrichs. Seit Feststellung der Bentazonbelastung im Brunnen 8 wurde dessen Wasser nicht mehr für die Trinkwasserversorgung in Brüel verwendet, die Reinwasseranalysen entsprechen wieder durchgängig den Anforderungen der TVO. „Wir gehen davon aus, dass durch die Einhaltung bzw. deutliche Unterschreitung aller Grenzwerte im Reinwasser sichergestellt ist, dass es zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kommen kann. Wer dennoch im Unsicheren ist, sollte sich an die zuständigen Behörden, wie die Untere Wasserbehörde oder aber das Gesundheitsamt wenden“, so Hinrichs. Die Versorgung mit Trinkwasser ist über die Brunnen 7 und 9 sichergestellt. Die zuletzt durchgeführten Messungen des Rohwassers bestätigen dessen Eignung für die Trinkwasserversorgung. „Die beiden Brunnen liefern zusammen nach wie vor uneingeschränkt verwendungsfähiges Trinkwasser. Sie stehen durch das Gesundheitsamt und uns unter strenger Beobachtung“, so Hinrichs. Im Sinne einer kontinuierlichen transparenten Information veröffentlicht die mea ab sofort die Ergebnisse der jährlichen Analysen der Trinkwasserqualität des Gesundheitsamtes online und nicht wie bislang jährlich einmal im Amtsblatt Sternberger Seenlandschaft. Rückwirkend ist bereits der letzte Bericht vom September 2014 eingestellt. Bürgerinnen und Bürger können diesen auf der Internetplattform unter folgendem Link abrufen: http://www.wemag.com/ueber_die_wemag/profil/unternehmensgruppe/mea/ Für den Fall, dass sich die Messwerte des Brüeler Trinkwassers verschlechtern, hat die mea verschiedene Lösungsansätze erarbeitet. „Zum Beispiel wäre es denkbar, einen neuen Brunnen in einem anderen Bereich des Grundwasserreservoirs abzuteufen oder aber einen Grundwasserleiter in einer größeren Tiefe von 150 bis 200 Meter zu erschließen“, schildert Hinrichs. „Wir haben uns bereits seit der Erstanalyse des Gesundheitsamtes mit alternativen Wegen befasst, um auch weiterhin die Trinkwasserversorgung in der Stadt Brüel und ihrer Anrainergemeinden zuverlässig sicherstellen zu können.“ Über die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH Die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH ist eine 100prozentige Tochter der Schweriner WEMAG. Neben der Wahrnehmung der Aufgaben der Wasserversorgung in Brüel bietet die mea Planungs- und Betriebsführungsleistungen im Bereich der Energieversorgung an und besitzt und betreibt Wärmeerzeugungs- und regenerative Stromerzeugungsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Beteiligt ist die mea an der Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH, der Brüeler Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH und der Bützower Wärme GmbH, der SEG Solarprojekt-Entwicklungsgesellschaft mbH und der Thüga Erneuerbare Energien GmbH Co. KG.
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