Premiere: Live-Übertragung aus dem WEMAG-Batteriespeicherkraftwerk

02.02.2015

Premiere beim Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Live aus dem Schweriner Batteriespeicherkraftwerk berichtete Betreiber WEMAG von den ersten Monaten Betriebserfahrung.

Jost Broichmann (li.) und Tobias Struck berichten live aus dem Batteriespeicherkraftwerk der WEMAG. Foto: WEMAG AG

Premiere beim Stuttgarter EnergieSpeicherSymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Live aus dem Schweriner Batteriespeicherkraftwerk berichtete Betreiber WEMAG von den ersten Monaten Betriebserfahrung. Projektleiter Tobias Struck und Jost Broichmann von der WEMAG stellten per Videokonferenz den 5 Megawatt Batteriespeicher vor und führten virtuell durch das turnhallengroße Gebäude. Über 100 Teilnehmer verfolgten die Videoübertragung und haben die Möglichkeit genutzt, im Anschluss Fragen an die Schweriner Experten zu stellen. „Wir freuen uns über das hohe Interesse unserer Teilnehmer, die besonders die Übertragungsqualität und die Interaktion mit den Referenten lobten,“ erklärte Sabine Winterfeld vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik, Stuttgart.

Europas derzeit größter kommerzieller Batteriespeicher stößt in der Fachwelt auf hohes Interesse. Bereits vor seiner Inbetriebnahme im September 2014 wurde die WEMAG auf zahlreiche Fachveranstaltungen und Kongresse eingeladen, um das Projekt vorzustellen. Blitzschnell gleicht der Lithium-Ionen-Speicher kurzfristige Schwankungen in der Frequenz des Stromnetzes aus, um so regenerativen Strom aus Wind und Sonne sicher in das bestehende Stromnetz zu integrieren. Im windreichen Norden und Nordosten der Bundesrepublik wird das immer wichtiger. Allein im Netzgebiet der WEMAG werden bereits mehr als 100 Prozent der verbrauchten Strommengen aus erneuerbaren Energien produziert. Der Batteriespeicher hilft dabei, die Energiewende erfolgreich umzusetzen und das nicht nur im Inland. Auch im internationalen Umfeld findet der WEMAG-Batteriespeicher viel Beachtung.

„Um den vielen Anfragen auch in der Zukunft gerecht zu werden, wollen wir verstärkt auf Videokonferenzen setzen“, so WEMAG-Projektleiter Struck. „Natürlich entlastet uns die Videokonferenz-Lösung auch bei den Reisezeiten,“ ergänzt ihn Broichmann, der in den kommenden Wochen viel für die WEMAG im Einsatz ist. So soll die Funktionsweise des Batteriespeichers bei der „Energy Storage“-Konferenz 2015 in Hamburg, der e-world in Essen, dem Fachkongress Energiedienstleistungen der Leipziger Energieforen und bei der Management Circle-Tagung „Kraftwerke der Zukunft“ in Berlin von ihm vorgestellt werden. Nach der erfolgreichen ersten Videoübertragung zum Symposium des DLR ist es nun möglich, weitere Vorträge per Liveübertragung aus dem Batteriespeicher zu realisieren.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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