Gut gewappnet für den Ernstfall: THW setzt Spende der WEMAG für neue Technik ein

24.03.2015

THW-Landesvereinigung Mecklenburg-Vorpommern e. V. investiert in einen mobilen Stromverteilkasten für den Einsatz bei Flutkatastrophen.

Foto: Der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH, Andreas Haak (2. V. re.) sieht sich mit den THW-Kollegen den mobilen Verteilerschrank an. Foto: WEMAG Netz GmbH/Andreas Casper

Nicht einmal zwei Jahre liegt die letzte große Flut in unserer Region zurück. Bis zu 650 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) waren bei der Elbeflut im Juni 2013 täglich im Einsatz und sorgten dafür, dass die Schäden möglichst gering blieben. Im Jahr der Elbeflut spendete die WEMAG 5.000 Euro an die THW-Landesvereinigung. Nun wurde die Spende eingesetzt für die Ausrüstung mit neuer Technik. Als Ausdruck der Intensivierung der Zusammenarbeit übergaben die THW-Landesvereinigung und das Schweriner Energieversorgungsunternehmen gemeinsam einen Stromverteilkasten an den Geschäftsführerbereich Schwerin der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Mithilfe des neuen Gerätes können im Ernstfall Notstromaggregate gekoppelt werden, damit besonders wichtige Versorgungseinrichtungen mit hohem Strombedarf weiter betrieben werden können. Hierzu zählen zum Beispiel Krankenhäuser oder auch Kühlanlagen für Lebensmittel. „Was die zahlreichen freiwilligen Helfer im Ernstfall leisten, verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung. Wir als Unternehmen wollten dieses Engagement mit unserer Spende honorieren und ihnen die Arbeit etwas erleichtern. Es ist schön zu sehen, dass das Geld in Form des Verteilkastens die gute technische Ausstattung des THW weiter komplettiert“, so der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH Andreas Haak bei der Übergabe.

Michael Lucht, Vorsitzender der THW-Landesvereinigung, bringt es auf den Punkt: „Damit wir im Notfall noch effektiver arbeiten können, ist es für uns von enormer Bedeutung, starke Partner in der Region zu haben. Besonders freut es uns, dass die Partnerschaft mit der WEMAG Netz GmbH über das Finanzielle hinausgeht. In Krisenübungen und Schulungen merken wir regelmäßig, dass wir gegenseitig vom Know-how des anderen profitieren. Im Ernstfall können wir dann Hand in Hand helfen.“Um auch für die nächsten Krisen bestens gewappnet zu sein, finden regelmäßig Übungen statt. Neue Partner werden ins Boot geholt, um das Krisenmanagement weiter zu optimieren. Einer dieser Partner ist die WEMAG Netz GmbH, eine hundertprozentige Tochter des Stromversorgers WEMAG und Betreiber des Stromnetzes in Westmecklenburg und Teilen der Prignitz. Bereits im Dezember 2014 haben THW und WEMAG Netz GmbH eine Kooperationsvereinbarung für die Zusammenarbeit im Krisenfallunterzeichnet. „Auch außerhalb von Gefahrensituationen wollen wir künftig zusammenarbeiten, im Rahmen von Schulungen oder technischen Einweisungen, zum Beispiel für Notstromaggregate“, so der Netz-Chef. Andreas Casper, Koordinator des Krisenstabs der WEMAG Netz GmbH ergänzt: „Gerade in Notsituationen zeigt sich, wie wichtig eine stabile Stromversorgung ist und wie schnell zusätzliche Gefahren entstehen können, wenn sie ausfällt.“

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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