Trinkwasserversorgung in Brüel sichergestellt

30.03.2015

Für den mit dem Pflanzenschutzmittel Bentazon belasteten Trinkwasserbrunnen Nr. 8 zeigen aktuelle Proben vom Februar 2015 einen Messwert von 0,48 Mikrogramm je Liter. Damit liegt der Wert über dem für Bentazon zulässigen Höchstwert.

Für den mit dem Pflanzenschutzmittel Bentazon belasteten Trinkwasserbrunnen Nr. 8 zeigen aktuelle Proben vom Februar 2015 einen Messwert von 0,48 Mikrogramm je Liter. Damit liegt der Wert über dem für Bentazon zulässigen Höchstwert. „Wir halten uns weiter an die Auflage, dass Wasser des betroffenen Brunnens nicht bzw. auch nicht verdünnt zu verwenden. Brunnen 8 ist nach wie vor außer Betrieb“, sagt Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (mea).

Die mea als Betreiber des Wasserkraftwerkes hat nach Feststellen der Verschmutzung des Trinkwassers im November 2014 bei der zuständigen Wasserschutzpolizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. „Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird mit Hochdruck nach der Schadstoffeintrittsquelle gesucht. Die Untersuchungen, die mglw. auch Rückschlüsse auf den Verursacher zulassen, führt die Wasserschutzpolizei und liegen nicht in unserer Zuständigkeit“, sagt Hinrichs. Aufgabe der mea ist es, für die sichere Trinkwasserbereitstellung zu sorgen und dieser kommt sie weiter nach: Die Versorgung der Stadt Brüel und ihrer Anrainergemeinden ist über zwei weitere Brunnen sichergestellt, die reines Wasser liefern. „Sie stehen unter strenger Beobachtung, die Messwerte liegen unterhalb des Grenzwertes. Das Rohwasser aus diesen beiden Brunnen entspricht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung ist damit für die Trinkwasserverwendung geeignet. Es kann ohne Sorge verwendet werden“, führt Hinrichs weiter aus. Das Grundwasser wird aus ca. 36 Meter Tiefe gefördert. 

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

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