E3/DC und WEMAG AG vereinbaren Vertriebspartnerschaft für private Stromspeichersysteme

30.07.2015

WEMAG bietet ihren Kunden ab sofort auch das S10 Hauskraftwerk

Der Speicher von E3/DC. Foto: E3/DC

Die Schweriner WEMAG erweitert ihr Modellangebot als Regionalversorger und bietet ihren Kunden ab sofort Photovoltaik-Stromspeicher von E3/DC an. Gas- und Stromkunden der WEMAG profitieren von dieser Vertriebskooperation und können ihren Eigenverbrauch maximieren. Derzeit hat die EWE-Tochter E3/DC 2.500 Systeme deutschlandweit installiert, die zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen werden können (Store2Market). Das Hauskraftwerk S10 arbeitet äußerst effizient und leistet erheblich mehr als ein klassischer Stromspeicher: Es überwacht und steuert sämtliche Energieflüsse und wird damit zum Energiemanager des Haushalts oder etwa eines landwirtschaftlichen Kleinbetriebes. Das Speichersystem ist modular aufgebaut und bietet je Gerät eine Speicherkapazität zwischen 2,3 und 13,8 kWh. Dabei fungiert es als echtes Hauskraftwerk, da es den vollständigen Ersatz des dreiphasigen Stromnetzes ermöglicht und sowohl mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom oder beiden Spannungsarten betrieben werden kann (TriLINK-Technologie). In den vergangenen Jahren hat der kommunale Energieversorger mehr als 150 Millionen Euro in Wind-, Biogas- und Photovoltaik-Anlagen investiert. Im Netzgebiet der WEMAG hätten schon 2014 rein rechnerisch alle Kunden mit regenerativer Energie aus Eigenproduktion versorgt werden können. Dazu müssten der Verbrauch und die Erzeugung allerdings zeitgleich stattfinden oder die Energie müsste gespeichert werden. Einen Beitrag zur kurzzeitigen Speicherung leistet bisher der größte Batteriespeicher Europas, das 5-Megawatt-Batteriekraftwerk in Schwerin-Lankow. Zukünftig werden dezentrale Hauskraftwerke von E3/DC als neue Lösung hinzukommen. „Damit erweitern wir konsequent unsere Produktpalette, um unseren Kunden die Nutzung von erneuerbaren Energien zu ermöglichen“, sagt Michael Hillmann, Vertriebsleiter bei der WEMAG. Bereits 2020 will die WEMAG AG mindestens 50 Prozent der Haushaltskunden mit regenerativer Energie aus eigener Erzeugung beliefern. Dazu soll das Netz ausgebaut und durch Speicher ergänzt sowie entlastet werden. Die Belastung durch Netzentgelte, die bislang im bundesweiten Vergleich durch die geringe Einwohnerdichte sowie die geringe Dichte an Gewerbekunden hoch ausfällt, könnte damit etwas abgemildert werden.

Über die WEMAG:

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger. Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln des kommunalen Unternehmens. Die WEMAG betreibt in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen ein 15.000 km langes Stromnetz, engagiert sich im Umweltschutz und gewinnt einen Teil des Stroms aus regenerativen Quellen. Die Stiftung Warentest bescheinigte der WEMAG 2012 ein "sehr starkes ökologisches Engagement".

Die WEMAG-Unternehmensgruppe ist einer der größten Arbeitgeber Westmecklenburgs: 570 Mitarbeiter - davon 38 Azubis - sorgen für eine sichere Energieversorgung. Unter der Marke "wemio.de" liefert die WEMAG Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen an alle Haushalte und Gewerbekunden. Seit 2011 werden klimafreundliche Gasprodukte angeboten. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in Erneuerbare Energien, Energieeffizienzprodukte und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG.

WEMAGBLOG
header_wemagblog

Aktuelle Informationen im WEMAGBLOG.

Service-Telefon

0385 . 755-2755

(Mo-Fr / 7:30-18:00 Uhr)