Faktencheck: Blackout, Brownout und was uns in diesem Winter erwartet
Dieser Blogbeitrag widmet sich einem zurzeit hochaktuellen Thema, das nahezu täglich in den Medien und der Politik diskutiert wird und welches uns alle betrifft. Es geht um die Versorgungssicherheit. Leider geraten hier viele Begriffe oft durcheinander. Wir wollen an dieser Stelle zu einer sachlichen Information beitragen.
- In diesem Beitrag erfahren Sie, was ein Blackout wirklich ist.
- Wir erklären Ihnen im Unterschied dazu, was einen Brownout ausmacht.
- Sie erfahren etwas über die Wahrscheinlichkeit beider Ereignisse und darüber, wie die WEMAG ihre Netze sichert und worauf Sie sich für diesen Winter vorbereiten sollten.
„Angst vor dem Blackout“, „Notstromaggregate für den Blackout“, „Stadtverwaltung bereitet sich auf Blackout vor“ – zugegeben, die Schlagzeilen dieser Tage könnten kaum pessimistischer klingen. Desto wichtiger ist es, nüchtern auf die Fakten zu schauen. Achtung, es wird ein bisschen länger, doch das Lesen lohnt sich!
Also, was ist das eigentlich ein Blackout?
Im Gegensatz dazu steht der Brownout.
Ganz wichtig: Bei beiden Definitionen handelt es sich um überregional auftretende Ereignisse, die zwischen den verschiedenen Ebenen der Übertragungs- und Verteilnetze geregelt werden müssen.
Anders ist es bei regionalen Stromausfällen.
Netzsicherheit, made by WEMAG
Was wir alle beitragen können:
Ja, die Versorgungslage ist angespannt. Dieser Fakt lässt sich nicht wegdiskutieren. Je besser wir mit unseren Vorräten haushalten, desto geringer ist das Risiko, dass wir in eine Mangellage geraten. Dafür können wir alle gemeinsam einen Beitrag leisten:
- Smarte Thermostate helfen dabei, die Temperaturen zu Hause bedarfsgerecht zu planen.
- Heizsysteme prüfen und richtig einstellen.
- Keine Geräte im Standby laufen lassen.
- Geschirrspüler und Waschmaschine im ECO-Modus nutzen.
- Wäsche trocknen, Autos aufladen u.ä. lieber für die Randzeiten oder nachts vornehmen.
- Heizlüfter ersetzen keine Gasheizung. Sie sind trotz der höheren Gaspreise in der Nutzung teurer und können bei gleichzeitigem Einsatz in einem lokal begrenzten Gebiet das Stromnetz belasten.
- Wer kann, sollte auf Erneuerbare Energien umsteigen. Photovoltaik, Wärmepumpen und eigene Speicherlösungen rechnen sich auf längere Sicht für Portemonnaie und Umwelt.
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